Ist eine positive Denkweise vorteilhaft oder dient es nur dem „Schönreden“?

Ist eine positive Denkweise vorteilhaft oder dient es nur dem „Schönreden“?

Veränderungen gehören zum Leben, auch wenn wir am Bewährtem gerne festhalten. Es fällt jedoch zunehmend schwerer, sich auf Veränderung einzulassen, weil die Komplexität sehr zugenommen hat. Komplexität kann im Gehirn als Gefahr wahrgenommen werden, was zu Rückzug oder Widerstand führt. Es werden Bedürfnisse wie Wertschätzung, Sicherheit, Autonomie und Verbundenheit als gefährdet wahrgenommen, das kann es schwer machen in eine nach vorne gewandte, wertfreie Denkweise hineinzugehen, insofern bedarf es einer bewussten Entscheidung. Es soll darum gehen konstruktive Gedanken und funktionales Handeln zu etablieren, zum Beispiel: wenn jemand kritisiert, kann ich einerseits denken „ich bin ein Versager“ oder aber „ich bin froh zu sehen, wo etwas besser oder anders gemacht werden kann“. Statt zu vermeiden, mache ich mich sichtbar. Zudem geht es dann darum, wie ich auf mich und andere Einfluss nehmen kann im Sinne von Akzeptanz, Defusion und dem Finden von eigenen Werten, um wieder Kontrolle, Selbstwirksamkeit und die Umsetzung eigener Ziele zu ermöglichen.